An Heiligabend kamen Bewohner*innen, Mitarbeitende, Angehörige und Gäste in der Kapelle St. Josef zu einer besinnlichen Krippenfeier zusammen. In feierlicher und herzlicher Atmosphäre wurde Weihnachten gemeinsam gefeiert und bewusst Zeit für Gemeinschaft und Innehalten genommen.
Im Mittelpunkt stand eine besondere Gestaltung des Krippenspiels: Bewohner*innen der Wohnstätte St. Josef bildeten in ihren Kostümen eine „menschliche Krippe“. Erzählt wurde die Geschichte „Die Konferenz der Sterne“, die daran erinnert, dass nicht Stärke, Größe oder Schnelligkeit zählen, sondern das Miteinander und das gemeinsame Leuchten.
Die Feier wurde geistlich begleitet von Michael Wendland und musikalisch von Helena Becker und Andreas Hofmann durch Orgel- und Trompetenklänge stimmungsvoll getragen. Michael Wendland hob in seiner Ansprache noch einmal die zentrale Botschaft des Krippenspiels hervor: Jede und jeder hat seinen eigenen Platz und seine eigene Bedeutung – auch dann, wenn er klein und unscheinbar wirkt. Nach dem Agapemahl wurde auch das traditionelle Weihnachtsliederwunschsingen mit Orgel und Trompete musikalisch begleitet.
Ein berührender Moment war das gemeinsame Entzünden der Lichter unter dem Motto „Ich schenke dir einen Stern“. Kleine Zusagen wie „Du schaffst es“, „Ich halte dich“ oder „Ich freue mich auf dich“ machten spürbar, wie wichtig Ermutigung, Nähe und füreinander Dasein sind.
So wurde an diesem Abend erfahrbar: Sterne leuchten nicht nur am Himmel, sondern auch dort, wo Menschen einander mit Offenheit und Mitgefühl begegnen. Die Krippenfeier hinterließ ein Gefühl von Wärme, Verbundenheit und gemeinsamer Hoffnung.
Als Erinnerung konnten alle Besucher einen Stern und ein Licht mit nach Hause nehmen.



